Berufsbildung

EuWeCo gGmbH
Europäische-Werkstätten-Cooperation gGmbH

Firmensitz Gerolstein
Vulkanring 7
54568 Gerolstein
06591-16-0
06591-16-111

Standort Weinsheim
Industriestr. 1a
54595 Weinsheim
06551-14737-0
06551-14737-12


 

Standort Daun-Pützborn
Hamsterweg 6
54550 Daun-Pützborn
06592-1732-11
06592-1732-33

 

 

Foto: S.Hofschlaeger - www.pixelio.de
 

Integrationsstufen

Beratungsgespräch

Das Beratungsgespräch soll den interessierten Reha-Kunden über die Möglichkeiten der verschiedenen Integrationsmaßnahmen der EuWeCo informieren. Der Ablauf der verschiedenen Maßnahmen sowie deren Risiken und Chancen sind Themen des Beratungsgespräches.

Integrationskurs

Der Integrationskurs dient zur Vorbereitung geeigneter Werkstattmitarbeiter auf externe Praktika und auf die Beschäftigung auf ausgelagerten Arbeitsplätzen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Ein Baustein des Kurses ist das gezielte Bewerbungstraining.

Eingesetzte Testverfahren:
  • Hamet (handwerklich - motorischer - Eignungstest)
    Mit Hilfe des Hamet lassen sich berufliche Kompetenzen erkennen und gezielt fördern
  • U - Form - Tests
    In diesen Tests werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten geprüft, die für die Bewältigung des Berufsalltags notwendig sind

1. Praktikum intern / extern
Das Praktikum mit einer Dauer von 4 Wochen bis 6 Monaten dient dem Mitarbeiter zur Orientierung und zur Qualifizierung für Tätigkeiten, die in der WfbM nicht erlernt werden können.
Beim Qualifizierungspraktikum besteht für den Arbeitgeber die Möglichkeit, einen Mitarbeiter für eine spätere Beschäftigung zu qualifizieren und einzuarbeiten.
Die Praktikumsbewertung dient in erster Linie der Reflexion über den Verlauf des Praktikums und der Orientierung für weitere Integrationsmaßnahmen.

2. Ambulanter Berufsbildungsbereich
Hier durchläuft der geeignete Mitarbeiter nach dem Eingangsverfahren seine berufliche Bildung in einem Betrieb oder einer Einrichtung des allgemeinen Arbeitsmarktes, mit dem Ziel der späteren Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Die soziale und pädagogische Betreuung erfolgt durch die EuWeCo.

3. Wirtschaftsnaher Arbeitsplatz
Wirtschaftsnahe Arbeitsplätze sind Arbeitsplätze innerhalb der WfbM mit höheren Anforderungen an Verantwortung und Flexibilität.
  • In der Zentrale
  • In der Verwaltung
  • Als Fahrer
  • Im Hotel
  • In der Schilderstelle

4. Ausgelagerter Arbeitsplatz
Der ausgelagerte Arbeitsplatz in einem Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes kann auf Dauer und auch unbefristet angelegt werden (136 Absatz 2 SGB IX). Sowohl Einzelarbeitsplätze als auch Gruppenarbeitsplätze sind möglich. Ziel ist es, bei entsprechend positivem Verlauf, diese Arbeitsplätze in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umzuwandeln.

5. Budget für Arbeit
Das Budget für Arbeit gilt in erster Linie für Beschäftigte im Arbeitsbereich der Werkstatt, die in der Regel nicht länger als 10 Jahre in der Werkstatt beschäftigt sind, sowie für Wechsler vom Berufsbildungsbereich in den Arbeitsbereich.
Beim Budget für Arbeit erhält der Beschäftigte einen Arbeitsvertrag vom jeweiligen Arbeitgeber und ist auch dessen Beschäftigter. Der Arbeitgeber erhält als Zuschuss 70% der entstehenden Lohnkosten, einschließlich Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung. Die Bezuschussung ist zunächst unbefristet.
Die pädagogische Betreuung durch die WfbM ist beim Budget für Arbeit bis maximal ein Jahr mit einer Stunde wöchentlich vorgesehen.
Beim Scheitern auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist eine Rückkehr in die Werkstatt jederzeit möglich.

6. Integrationsbetrieb / Integrationsabteilung
Integrationsbetriebe und Integrationsabteilungen dienen der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Personen, deren Eingliederung in eine normale Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund von Art und Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger Umstände nicht gelingt, arbeiten hier zusammen mit Menschen ohne Behinderung. Die Arbeitsverhältnisse unterliegen den Bestimmungen des allgemeinen Arbeitsrechtes.
Der Arbeitgeber kann Zuschüsse als Minderleistungsausgleich, befristet für drei Jahre, erhalten.